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Schnarchen und Apnoe - Erste Schritte

Häufig ist der Zahnarzt derjenige, der seine Patienten nach ihren Schlafproblemen fragt. Unsere Patienten erwarten nicht , dass ein Zahnarzt sich um Schlafprobleme, Bluthochdruck und Tagesmüdigkeit kümmert, aber es gibt im Gebiß Hinweise, die uns nachfragen lassen.

Erste Hinweise sind z.B. abgeknirschte Zähne.

Stellt sich im Gespräch heraus, dass der Patient

  • tagsüber müde ist,
  • dass er nachts öfter schwitzend aufwacht,
  • dass er morgens eigentlich nicht aus dem Bett will,
  • dass er morgens mit Kopfschmerzen aufwacht,
  • dass er erhöhten Blutdruck hat,
  • dass der Partner über das Schnarchen klagt,

ist eine genaue Abklärung der Ursachen notwendig.

Der Patient füllt spezielle Fragebögen aus , die helfen, eine erste Einschätzung abzugeben.

Zur genaueren Klärung kann dann ein ambulantes Screening erfolgen:

Der Patient bekommt ein kleines Untersuchungsgerät mit nach Hause, mit dem aufgezeichnet werden kann, wie der Patient nachts atmet, wieviel Sauerstoff mit dem Blut transportiert wird, ob der Patient schnarcht und ob Atemaussetzer auftreten.

Nach Auswertung dieser Aufzeichnung kann der weitere Weg in ein Schlaflabor führen, in dem umfassendere Untersuchungen möglich sind. Wenn nach diesen Untersuchungen die Diagnose geklärt ist, kann einem Teil der Patienten ein zahnärztliches intraorales Gerät helfen, andere Patienten benötigen vielleicht eine Maskentherapie.